Cookeina tricholoma, eine echte Tropenschönheit. Da braucht es echt kein Mascara mehr. Napo, Ecuador Feb. 2011 © Daniel Winkler
Blick über den Bug eines typischen Aussenborder-Kanus, dass die Zuflüsse des Amazonas durchquert. Kanus sind das effizienteste und beliebteste Verkehrsmittel im Amazonasbecken, Rio Beni, Bolivien. Jan. 2006 © Larry Evans
Eine Onicidum-Orchide, die epiphytisch im Jatun Sacha Naturschhutzgebiet wächst, Ecuador, Februar 2010 © Daniel Winkler
Ein violetter Lackporling (Ganoderma sp.), der um einen jungen Holzaustreib gewachsen ist. Margarita Island, Venezuela. Dez. 2007 © Daniel Winkler
Während einer nächtlichen Dschungelwanderung begegneten wir dieser Schleierdamen (Phallus indusiatus, ehemals Dictyophora indusiata.
Ecuador, Feb. 2010 © D.Winkler
Wunderschöne und farbenfrohe Pilze, wie dieser violetter Lacktrichterling (Laccaria sp.), warten auf uns im Regenwald! © Larry Evans
Reife Schokoladenfrucht (Theobroma cacao) © D.Winkler
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Pilzreise Amazonas
20. Januar bis 2. Februar 2012
[Mitte Jan/Feb. 2013 - 2 Wochen in Bolivien oder Ecuador]
MushRoaming kooperiert mit Fungal Jungal's Larry Evans, einem Amazonas Pilzexperten, um diese Reise anbieten zu können.
MushRoaming Bolivien's Amazonas Regenwald
An- und Abreise von La Paz, Bolivien's Anden-Metropole.
Kosten
€1990
Alle Kosten für Mahlzeiten, Unterkunft und Transport auf der Strasse und im Kanu in Bolivien sind eingeschlossen. Teilnehmer müssen sich Flüge nach La Paz selber buchen.
Geplanter Reiseablauf
Tag 1 - Freitag 20. Januar 2012
Wir treffen uns in La Paz und erkunden die Metropole Boliviens, eine der höchst-gelegene Städte der Welt (ca. 3600m). U.a. Besuch vom Obst & Gemüsemarkt und sogenanntem “Hexen-Markt”. Übernachtung in La Paz.
Tag 2 Fahrt auf die nahe gelegene "Altiplano" Hochebene. Erkunden der Landschaft, wo wir nach Champignons (Agaricus sp.), "Concha"-Pilzen und Bovisten suchen, die dort zu finden sein sollten. Besuch bei einer indigenen Familie. Grossartiger Blick auf die Gipfel der Anden. Fahrt herab vom Altiplano auf einer der abenteuerlichsten Gebirgsstraßen der Welt Richtung Amazonas. Übernachtung im tiefergelegenen historischem Coroico
Tag 3 Wandern in den Yungas, der Nebelwaldzone an den Hängen der Anden zwischen Altiplano und Amazonas-Becken. Möglicherweise Ausritt mit Larrys Freund Reynaldo und Ausschau nach örtlichen Pilzen inklusive Kahlköpfen. Übernachtung in Coroico. (siehe Foto am Ende des Reiseablaufs).
Tag 4 Ausflug von Coroico zu Wasserfällen oder in das Naturschutzgebiet, Ausschau nach Orchideen und Pilzen. Unser Hotel bietet Sauna, Pool, Balkonbar und andere Annehmlichkeiten.
Tag 5 Es geht weiter abwärts am östlichen Hang der Anden in Richtung Amazonas-Regenwald. Die Fahrt führt über Sapecho nach Rurrenabaque. Stops entlang der Straße und Erkundung der örtlichen Funga und Flora. Übernachtung in Rurrenabaque
Tag 6 Frühstück in Rurrenabaque. Fantastische 5-stündige Kanufahrt flussaufwärts zum Chalalansee durch den Regenwald des Madidi Nationalparks. Ankunft in Chalalan, erstmal einquartieren, dann kleine Wanderung auf Dschungelpfaden, Übernachtung in Chalalan.
Tag 7 Ganztägige oder halbtägige Dschungelwanderung, um den unberührten Regenwald um Chalalan zu erkunden. Kanufahrt auf dem Lago Chalalan (siehe Foto unten), Vogelbeobachtung oder einfach nur Genuss der Dschungel-Atmosphäre rund um die Lodge. Die Lodge bietet uns örtliche Naturführer für alle unsere Abenteuer an. Photoworkshop: Pilzphotos - Wie hole ich mehr aus meiner Digtalkamera heraus, Stativ gebrauch empfohlen.Übernachtung in Chalalan.
Tag 8 Pilzerkundungstour mit persönlichem Reiseleiter (max. 2 Personen pro Führer). Gelegenheit Pilze zu sammeln, zu fotografieren, zu trocknen, und hoffentlich zu bestimmen, Es könnten Hunderte von Exemplaren werden einschliesslich von Cordyceps-Arten. Larry hat bereits eine Sammelgenehmigung, die wir im Nationalpark brauchen beantragt und unsere Desiccate werden im Nationalen Herbarium in La Paz hinterlegt werden. Teilnehmer, denen nicht daran gelegen ist ihre Funde gründlich zu dokumentieren, können einfach einen großartigen Tag im Regenwald mit ihrem Führer genießen oder in der Hängematte ausruhen . Übernachtung in Chalalan.
Tag 9 Weitere Pilz- und Pflanzensuche auf Ausflügen zwischen dem Tuichi und angrenzenden Einzugsgebieten im tropischen Regenwald. Oft folgt sonnigen Vormittagen ein kühlender Nachmittags-Regenguss, der den Pilzen die gierig alles Totholz und so manches Insekt verdauen, Leben "einschenkt". Übernachtung in Chalalan.
Tag 10 Urwalderkundung - Truppen wilder Affen streifen durch den Wald auf der Suche nach süßem Obst und leckeren Insekten. Herden von wilden Weissbartpekari und Halsbandpekari können mit dem lokalen Führer verfolgt werden. Kaimane sonnen sich an den Flussufern.
Nach einem entspannten Nachmittag auf dem Chalalan See oder einem Nickerchen in der Hängematte, werden wir eine nächtliche Dschungelwanderung unternehmen, um die nachtaktiven Bewohner des oberen Amazonas zu erleben. Eine Vielzahl von Insekten, Fröschen und auch Schleierdamen-Stinkmorcheln werden in der Regel gefunden. Übernachtung in Chalalan.
Tag 11 Zurück in die Zivilisation, oder ihrem Außenposten Rurrenabaque. Einkaufen und Essen gehen. Ausflüge in die Umgebung unter anderem flussabwärts. Piranha-Angeln möglich. Übernachtung in Rurrenabaque.
Tag 12 Je nach Wetterbedingungen Flug oder Fahrt von Rurrenabaque nach Oruro. Fahrt zum Salar de Uyuni, dem weltweit größten Salzsee mit Aufenthalt in einem ganz aus Salz gebauten Hotel.
Tag 13 Uyuni Salzebene, Erkundung des Salz-Ökosystems mit seinen Lebensformen in extremer Höhenlage, Rückkehr von Uyuni
nach La Paz. Abschiedsessen.
Übernachtung in La Paz.
Tag 14 Donnerstag 2. Februar 2012
Gruppe löst sich in La Paz auf und die Mitglieder fliegen nach Hause oder ziehen weiter…..
Anfragen bitte an
richten,
Danke, Daniel Winkler
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Speziell wenn noch jung ist dieser Lentinus ein wunderschöner Pilz und zudem essbar. Er gehört zu den Polyporaceae- Porlingen, die nur wenige Lamellenpilze einschliessen. Napo, Ecuador © Daniel Winkler Feb. 2011
Ein Capybara Wasserschwin (Hydrochaeris hydrochaeris), die grösste Nagetierart der Welt hält sich am liebsten im oder am Wasser im Regenwald auf. Napo, Ecuador © Daniel Winkler Feb. 2011
Pycnoporus sanguineus oder P. cinnabarinus ist ein herrlicher Holzzersetzer, der in und jenseits der Tropen verbreitet ist. Margarita Island, Venezuela Dec. 2007 © Daniel Winkler
Ein Scarabaeus verdaut von einem unbekannten Kernkeulenpilz (Cordyceps sp.). Cordyceps ist einer der ungewöhnlichsten, eigenartigsten und wertvollsten Medizinpilze die je endeckt wurden (Ob dieser hier Heilungskraft hat ist unbekannt. Bekannt ist allerdings das er für Scarabaeus nicht heilend ist). Im oberen Amazonasbecken tümmeln sich viele noch unbekannte insektenverdauende Cordyceps-Arten. Es ist eine der artenreichsten Regionen der Welt. Jan. 2007, Madidi, Bolivien © Larry Evans
Link zur
Ausblick über das Dock der Lodge nahe Lago Chalalan, Die Lodge diente uns in Bolivien als Basis für all unsere Regenwaldausflüge, Ausritte und sonstige Abenteuer. Jan. 2008 © Larry Evans
Himmelblaue Clitocybula azurea Pilze wachsen mit einer Cotylidia aurantiaca. Beide verzehren Totholz. Napo, Ecuador, Feb. 2010 © D.Winkler
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Lago Chalalan im Madidi National Park, das Amazonas Regenwald-Ziel der Reise. Hier werden wir uns 5 Tage aufhalte und den umliegenden Urwald erkunden. Photo © Larry Evans
Blick von Coroico, einem malerischen Dorf in den bolvianischen Yungas, in ein Seitental, das in das Amazonasbecken entwässert. Jan 2006 © Larry Evans
Was ausschaut wie ein skuriles Kunstwerk von Mutter Natur is ein Käfer der von Ophiocordyceps sp., einem Kernkeulenpilz befallen ist, was für ihn tödlich endete.
Dieser Pilz ist noch unbeschrieben und erste DNS Untersuchungen von Prof. Joey Spatafora, Corvallis OR, siedelt diese neue Art nahe Ophiocordyceps curculionium an. Napo, Ecuador, Feb. 2010 © D.Winkler
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Neugieriger Kapuziner-Affe (Cebus sp.) immer bereit zum Sprung . © Elizabeth Hendley
Ein kleines Kichwa Mädchen mit Oma und vielen "plantanos". Plantanen gehören zur Bananen-Gattung Musa. Normalerweise werden Platanen vor Verzehr wegen ihres niedrigen Zuckergehalts gekocht und nur selten roh gegessen. Alle Bananen stammen ursprünglich aus Südostasien und Ozeanien. Bananenstauden wachsen auch im tropischen Bereich entlang der Tsangpo-Schlucht in Tibet. © Elizabeth Hendley
Eine Ameise die von einem fruchtenden Ophiocordyceps australis verdaut wird. Im inneren des Exskeletons ist nur noch Myzelium vorhanden. Am Hinterbein sind zudem Konidien sichtbar.
Wir werden speziell Ausschau nach Cordyceps-Pilzen halten. Im Januar 2011 haben wir ein Dutzend Exemplare gefunden.
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