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Pilze im pazifischen Nordamerika
Photogalerie der besten Speisepilze und andere interessanter Pilze des pazifischen Nordwestens und Kaliforniens
Netzseite noch im Aufbau
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Cantharellus formosus Corner Goldene Pfifferling
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Ein grosses und ein junges Exemplar von Cantharellus formosus, des Pazifischen oder Goldenen Pfifferlings ("pacific chanterelle" or "golden chanterelle"). Zum Grössenvergleich können die "Tannennadeln" (eigentlich Hemlocktannen und Douglasiennadeln) oder die Blätter des Salal (auch Schein- oder Rebhunbeere, Gaultheria shallon) herangezogen werden.
© Daniel Winkler, King County WA, 24. Oktober 2007
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Cantharellus formosus
© Daniel Winkler, Salt Point State Park, Sonoma County CA, 17. November 2007
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Craterellus tubaeformis (Fr.) Quel. Trompetenpfifferling
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© Daniel Winkler, Salt Point State Park, Sonoma County CA, 19. Januar 2008
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Tricholoma magnivelare (Peck) Redhead - Amerikanischer Matsutake
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Amerikanische Matsutake (Tricholoma magnivelare) aufgereiht an ihrem Wirtsbaum. Als Ektomykorhizapilz ist er standorttreu. Wenn man einmal das Aroma gerochen hat, kann man sich auf seine Nase zur späteren Identifizierung blind verlassen.
© Photo aufgenommen vom Mykologen David Pilz, Oregon
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Amerikanischer Matsutake (Tricholoma magnivelare), dessen Stielbasis im pazifischen Nordwesten fast immer in einer Lage vulkanischer Asche fusst. Oft schaut beim Matsutake nicht viel Pilz aus dem Boden, da er hohe Streuauflagen zu schätzen scheint
© Photo aufgenommen von Jim Berlstein in Breitenbush, Oregon
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Verpa bohemica (Krombh.) J. Schroet. Runzel-Verpel oder Böhmische Morchel
[synon. Ptychoverpa bohemica (Krombh.) Boud]
© Daniel Winkler, Kirklandd WA, 19. April 2008
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© Daniel Winkler, Kirkland, King County WA, April 19, 2008
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Zwei Runzel-Verpeln (Verpa bohemica) wachsen zwischen dem Laub der Haarfrüchtigen Balsam-Pappel (Populus trichocarpa oder P. balsamifera subsp. trichocarpa, "Black cottonwoods"), dem größten Laubbaum Nordamerikas. Verpeln sind anscheind, wie auch die echte Morcheln, sowohl Sapropyten wie auch Mykorrhiza- Pilze. Im pazifischen Nordwesten wachsen Verpeln fast immer um diese Pappel und fruktifizieren zur gleichen Zeit im Frühjahr, zu der die Pappel blüht. Nachdem der unverkennbare Frühlingsduft dieser oft riesigen Pappeln weit vom Wind vertragen wird, ist es einfach sich auf Verpelpirsch zur richtigen Zeit zu begeben.
Die Verpel hat einen freistehende Kappe, wahrend die echte Morchel (Morchella spp.) keine Kappe hat, sondern insgesamt hohl ist.
© Daniel Winkler, Kirkland, King County WA, April 19, 2008
Ein echtes Verpa-Nest am Fuße einer Balsom Pappel.
© Daniel Winkler, Redmond WA, 23.April 2008
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Ein Korb gefüllt mit Riesenegerlingen (Agaricus augustus), der im Großraum Seattle in Gartenanlagen weit verbreitet ist. Das Mandelaroma ist unübertroffen, wären die Egerlinge nur doch keine Schwermetallakkumulationsspezilisten.
© Daniel Winkler, Kirkland WA, September 2004
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Laetiporus conifericola Burdsall & Banik Koniferen Schwefelporlinge
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Aus dem Totholz umgestürzter Nadelbäume wächst ein Koniferen Schwefelporling (Laetiporus conifericola). Erst im Jahre 2001 wurde der Koniferen Schwefelporling, der im Westen Nordamerikas weitverbreitet ist, mittels DNS Untersuchungen als eigene Art bestimmt. Gekocht genießbar ist nicht der ganze Porling, sondern nur der junge, weiche Zuwuchs entlang der äusseren Kante des Fruchtkörpers. Auch zeigen einige Leute eine Unverträglichkeit nach Genuß des Schwefelporlings
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Das Fleisch dieser neubenannten Art schmeckt im Gegensatz zum milden Hühnerfleischgeschmack von Laetiporus sulphureus, „chicken of the woods" , stark nach Zitrone unter Beibehaltung des Hühnerfleischcharacters. Somit ist der Koniferen Schwefelporling eindeutig und nicht nur genetisch zu unterscheiden. Wir verkochen den Porling zu "lemon chicken", das wir normal ohne Pilz mit einer Soße mit sehr viel Zitronensaft, Honig und etwas Rahm zu bereiten, das wir dann mit Reis genießen.
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Speisepilze die vorwiegend in Kalifornien verbreitet sind
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Amanita lanei (Murrill) Sacc.& Trotter - Lane's Kaiserling
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© Daniel Winkler, Salt Point State Park, Sonoma County CA, 17. November 2007
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© Daniel Winkler, Santa Cruz CA, 15. November 2007
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Amanita lanei (ehemals A. calyptrata oder A. calyptroderma), ein Verwandter des europäischen Kaiserlings (Amanita caesarea), ist in Kalifornien als „Coccora“ oder Coccori, nach einem italienischem Namensvetter, bekannt. Es ist ein beliebter, aber auch gefürchteter Speisepilz, der roh gegessen werden kann, so wurde er mir zum Beispiel in einem sehr guten Salat serviert. Wird Amanita lanei gekocht, bekommt er ein starkes "frutti di mare" Aroma.
Manch eine Pilzvergiftung in Kalifornien, leider des öfteren auch mit tödlichem Ausgang, beruht auf der Verwechslung des Coccoras mit dem Knollenblätterpilz (Amanita phalloides). Der Knollenblätterpilz wurde im letzten Jahrhundert mit Weinreben nach Kalifornien eingeschlept und hat den Sprung zu Steineichen geschafft und verbreitet sich erfolgreich als Mykorrhizapilz in Kalifornien und auch langsam im pazifischen Nordwesten.
Amanita lanei gehört zu Amanita Sektion Vaginatae (Fr.) Quél., benannt nach dem Grauen Scheidenstreifling (Amanita vaginata), der auch weitverbreitet ist an der Westküste; Allerdings traut sich hier kaum einer diesen Pilz zu essen, dessen populärer Name "grisette", direkt aus dem Französischem entlehnt wurde, wo er auch ein beliebter Speisepilz ist. Die meisten Mitglieder der Sektion Vaginatae scheinen harmlos zu sein, aber bei Amanitas experimentiert man besser nie herum. Wenn ich neue Wulstlinge esse, dann nur mit Leuten, die dies selber seit Jahren ohne Schaden praktiziert haben. Etwas Durchfall oder Bauchweh von Pilzen ist unangenehm und ärgerlich, aber Intensivstation, Nahtod oder gar Tod ist kein einziger Pilzgenuß wert und schlichtweg unverzeilich.
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© Daniel Winkler, Santa Cruz CA, 15. November 2007
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Totentrompeten (Craterellus cornucopioides) wachsen zwischen dem Laub von "Tanoaks" (Lithocarpus densiflorus). Die Totentrompete ist ein Mykorrhizapilz dieser immergrünen Steinfruchteiche, die ein Mitglied der Buchenfamilie (Fagaceae) ist.
© Daniel Winkler, Salt Point State Park, Sonoma County CA, 21. Jan. 2008
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Ein Westküsten Stoppelpilze ist Hydnum umbilicatum, der Hydnum repandum zum Verwechseln ähnlich ist und dessen Verbreitungsgebiet sich dort überschneidet. Allerdings hat die Kappe einen Nippel und ist normalerweise kleiner (<5cm). Stoppelpilze werden gewerblich gesammelt.
© Daniel Winkler, Salt Point State Park, Sonoma County CA, 21. Jan. 2008
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