Reiseablauf der Cordyceps & Morchel Reise 2008
Dechen Tibetisch Autonome Präfektur, Yunnan
Daniel Winkler
www.MushRoaming.com
26. Mai Montag: Ankunft in Kunming
Abholung vom Flughafen von Reiseführer Xu Hui, Transport zum Green Lake View Hotel.
Morgens Besuch des Botanischen Gartens in Heilongtan und des “Kunming Institute of Botany”.
Nachmittag kurzer Bummel in Kunming, Abendessen beim “Yunnan Pilzkönig”. Folgende Spezialitäten finden wir auf unseren Tellern: “Qisong”, ein Termitenpilz (Termitomyces eurrhizus), Lederkoralle "Ganbajun" (Thelephora ganbajun), Schleierdame (Dictyophora indusiata), und ein Steinpilz im Geschmack ähnlich Boletus edulis, aber gemäß Restaurant Boletus ornatipes.
Ein kleine, fast frische Lederkoralle / Ganba Jun ausgestellt auf Salatblättern.
Eine Schleierdame (Dictyophora indusiata) - und hier geht es um den Pilz und nicht um die Dame - wird vorgeführt.
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Lederkoralle, Ganba jun (Thelephora ganbajun) ist die bekannteste Pilzspezialität in Kunming
Beim "Pilz-Prinz" in Kunming. Im Regal: Schleierdame (Dictyophora indusiata), Morcheln (Morchella sp.), etliche Röhrlinge inklusive Steinpilz (Boletus spp.), Edel Reizker oder Milchling (Lactarius deliciosus), Termitenpilz (Termitomyces eurrhizus), Tintlinge (Coprinus spp.), Austernpilze (Pleurotus ostreatus, P. eryingii), Lederkoralle = Ganbajun (Thelephora ganbajun), Rötliche Lacktrichterling (Laccaria laccata), eine violette Habichtspilzart (Sarcodon sp.), Shitake (Lentinula edodes) und Enoki / Samtfußling (Flammulina velutipes).
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27. Mai Dienstag: Kunming - Lijiang
Morgens Besuch des Pilzmarktes in Kunming. Am beeindruckendsten ist die Schleierdame (Dictyophora indusiata) und ihr Eistadium. Dazu ein halbes Dutzend farbenfroher bis dunkler Röhrlinge (Boletus obscureumbrinus, B. bicolor, B. ornatipes, ein paar B.edulis, ein leuchtendrot geröhrter und Boletus speciosus "bai chong niugan jun", ein gelbgeröhrter blass-silberner Steinpilz). Etliche Körbe mit “Ganbajun” (Thelephora), der etwa zehnmal so teuer ist wie Steinpilze, Schild-Rötlinge (Entoloma clypeatum), Termitenpilze (Termitomyces cf. striatus), Edelreizker (Lactarius deliciosus), etliche getrocknete Trüffel (kai jun, Tuber indicum) und Säcke von frisch getrockneten Morcheln (Morchella spp.), die in den tibetischen Gebieten Yunnans gesammelt wurden.
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Die Termiten wussten was sie taten in den Jahrmillionen der Pilzzucht! Dieser Termitenpilze (Termitomyces cf striatus) hat einen hervorragenden süßlich-nussigen Geschmack.
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Es könnte sich um Boletus erythropus, den Schusterpilz oder einen nahverwandten Speisepilz handeln.
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Eine Marktfrau zeigt Boletus speciosus "bai chong niugan jun".
Eine gut gelaunte Käuferin mit frisch erstandenem
Boletus obscureumbrinus.
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Mittags Flug nach Lijiang. Besichtigung der Champignionzucht auf Stroh und Kuhmist von He Jie. Die “Zuchthäuser” sind aus einfachen Holz-und Bambusrahmen gefertigt und mit Plastikplanen und Strohmatten abgedeckt. Danach Besuch der malerischen Altstadt von Lijiang, dem Herz der Naxi / Nakhi-Kultur, die als UNESCO Welterbe deklariert ist. Lijiang Grand Hotel
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He Jie, ein Naxi / Nakhi Pilzzücher, mit seiner Großmutter.
Szene aus der malerischen Altstadt von Lijiang, dem Herz der Naxi ( =Naschi)-Kultur, die als UNESCO Welterbe deklariert ist. Wir hatten große Glück, daß die Stadt fast leer war. Zum einen ist es noch die Vorsaison, zum anderen hatten das Sichuan-Erdbeben und die Aufstände in den tibetischen Gebieten, die aber nicht Yunnan erreichten, viele chinesische Touristen verschreckt.
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Wer behauptet, dass Pilzkulturen bräuchten sterile, hochtechnologisierte Wachstumsbedingungen? Nicht weit vom Flughafen in Lijiang besuchten wir He Jie, einen Pilzzüchter, der seinen Pilzzuchtbetrieb aufgebaut hat. Herr He zieht typische Zucht-Champignons (Agaricus bisporus) auf einem Stroh-Kuhmist-Gemisch in Holzregalen. Seine "Zuchthäuser" sind aus Holz- und Bambusrahmen, Plastikplanen und viel Strohmatten zur Wärmeisolierung gebaut. Das ganze erinnert von außen dann fast mehr an Schilfbauten, die auf dem Titicacasee treiben als an ein anständiges Zuchthaus. Interesanterweise, benützt He Jie noch immer das gleiche Myzel mit dem er vor 8 Jahren angefangen hat.
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28. Mai Mittwoch: Lijiang - Gyalthang
Lijiang: Besuch des Yulongshan (= Jade Drachen Berges) Naturparks. Gondelfahrt auf 4503m mit Blick auf Gletscher, dem südöstlichsten des Tibetischen Plateaus und Gipfel (5596m). Picknick auf Blumenwiese im Tal (Iris ruthenica var. nana, Stellera chamaejasme, Roscoea tibetica & Roscoea cautleoides (gelb), Euphorbia spp, Androsace spinulifera, in der Nähe auch rote Strauchpeonie Paeonia delavayi). Fruchtlose Morchelsuche in Waldbrandgebiet belohnt durch Frauenschuh-Fund (Cypripedium guttatum).
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Iris ruthenica var. nana
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Stellera chamaejasme
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Roscoea tibetica
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Paeonia delavayi
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Nachmittag Fahrt nach Gyalthang mit Stopp am Yangtze Fluss (2500m). Rhododendron-Heide nach Pass (3400m).
Willkommensmahl im Arro Khampa Restaurant, Gyalthang (3300m). Gyalthang Dzong Hotel
Yunnans Yulong Xueshan ist mit Asiens südlichsten Geltschern besattlet.
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Yulong Xueshan Kette mit Kiefern im Vordergrund.
Das Jangtse-Tal
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29. Mai Donnerstag: Gyalthang (= Zhongdian, Shangrila / Xianggelila)
Morgenbesuch des Songtsen Ling Klosters, Napa Naturpark mit gelber Daphne calcicola und scharlachroter Gloxinie, Incarvillea zhongdianensis. Besuch des Pilzmarktes mit Dr. Xu, Mykologe am Botanischen Institut Kunming. Etliche Arten frischer Morcheln liegen zum Trocknen aus. Dr. Xu zeigt uns eine fleischfarbene Art, bei der es sich um Morchella bicostata Chen & Liu handeln könnte.
Pilzsuche in einem jungen Wald mit Birken-Kiefer-Lärchen-Bestand: Leccinum cf. versipelle, Coriolus sp., ein bräunlicher Suillus, der mit den Lärchen assoziiert ist, und Rhizopogon rubescens. Edelweiß (Leontopodium sp.) wächst auch im Wald. Rhizopogon rubescens, auch unter seinen japanischen Namen Shoro bekannt, haben wir zum Abendessen im Restaurant des Forstamtes. Gyalthang Dzong Hotel
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Das Songtsen Ling Kloster nahe Gyalthang
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Am Dach des Songtsen Ling Klosters.
Ein Schneelöwe, eines der vier mythischen Schutztierwesen, bewacht das Tempeldach.
Rhizopogon rubescens, auf gut japanisch Shoro, in einem Restaurant zu haben. Der Geschmack war etwas fad und die Konsistenz erinnerte an unterkochte Kartoffeln.
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Im Pilzmarkt haben wir diese rosanen Morcheln gefunden, die gemäß Dr. Xu wahrscheinlich Morchella bicostata Chen & Liu sind.
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30. Mai Freitag: Gyalthang - Wang Shor / Weng Shui
Fahrt auf dem Gyalthang - Chatreng (Xiangcheng, Sichuan) Highway zur Birong-Schlucht. Querung großer Kahlschläge. Weiterfahrt nach Namri Butong. Auf dem Weg herauf treffen wir Losang Yangzom und Freundinnen, die gerade Tee kochen nach langer Morchelsuche. Am Ende der Straße kurze Wanderung auf den Bergwiesen in 4100m, wo Einheimische Yartsa Gunbu, Cordyceps sinensis - Raupenpilz - sammeln. Wang Shor Guesthouse.
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Losang Yangzom hält eine Morchel hoch, während die Morchelsammlergruppe ein Teepause macht, bevor sie wieder nach hause gehen werden.
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Eine Morchelsammlerin versteckt sich aber nicht eine Morchel von der Kamera.
Bu-Sammler laden ihr Zelt auf einen Kleintransporter. Für sie ist die Sammelsaison 2008 vorbei. Im Hintergrund Bau von Infrastruktur einer Kupfermine. Auf der anderen Seite dieses Bergrückens ist die Kupfermine Pulong gelegen, angeblich Chinas größte mit einem Investitionsvolumen von ¥4.4 Milliarden (fast 500 Millionen Euro). Die Täler entwässern in das wunderschöne Birong Tal, das bekannt ist für seinen unglaublichen Artenreichtum.
Eine Alphütte, die sich die Raupenpilzsammler zum Übernächtigen gebaut haben.
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Ein Bu Händler zeigt seine Ware, die er in den abgelegenen Sammelgebieten direkt von den Sammmlern aufkauft, um sie in der Prefäkturstadt Gyalthang / Shangrila mit Gewinn weiter zu verkaufen.
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31. Mai Samstag: Wang Shor - Namri Butong
Yartsa Gunbu Suche (4000m-4300m) mit Tendzin im offenen subalpinen Wacholder-Rhododendron Wald in 4200m in Namri Butong. Picknick mit Tendzin und Wangmo auf Almwiese in 4300m. Morchelsuche mit Tashi Wangden (23) & Kelsang Dhondrub (21) aus Wang Shor in 3750m Höhe in einem feuchten Weiden-Eichenwald am Sonnhang. Alle Morcheln wuchsen hier unter Weiden.
Blumen: Primula amethystina var. brevifolia (auf den Hochweiden), Maiapfel Podophyllum hexandrum, Himalaja Scheinmohn Meconopsis integrifolia, Omphallogramma vincaefolia (Primula ähnlich), Iris bulleyana (40cm). Morchelabendessen. Wang Shor Guesthouse.
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Wangmo zeigt zwei Yartsa gunbu, den Tibetischen Raupenpilz. Sie trägt einen Motorradvisier, der letzte Schrei in Osttibet dieser Tage. Neben Wangmo sitzt ihr Mann Tsering, links eine typische Hacke zum Graben von bu.
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Ein subalpiner Tannen-Fichten-Wacholderwald mit großen Rhododendron in Blüte. Im offenen Wacholderwald haben wir zu unserem Erstaunen ein paar Yartsa gunbu gefunden. Bis jetzt habe ich Cordyceps sinensis immer auf Weiden oder unter Minibüschen auf Weiden gefunden. Offensichtlich war genügend Pflanzenunterwuchs in Form von Seggen und Stauden vorhanden, um Thitarodes-Larven zu ernähren auf denen Cordyceps sinensis parasitiert.
Ein Yartsa gunbu, das nur teilweise ausgegraben ist. Teile des Myzels umwachsen das Exoskeleton der Larve sichtbar. Diese Myzel-"Hülle" wird zumeist abgebüstert vor dem Weiterverkauf. Ich nehme an der Pilz nimmt mit diesen Hyphae Feuchtigkeit vom Boden auf.
Tashi Wangden & Kelsang Dhondrub helfen uns beim Morchel suchen.
Morcheln wachsen unter einer Weide.
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Der Himalaya Maiapfel (Podophyllum hexandrum) blüht bevor er seine Blätter entfaltet, die später die Samenstände überwachsen werden. Er ist eine wichtiges Heilkraut.
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1.Juni Sonntag: Wang Shor - Gyalthang
Fahrt zurück nach Gyalthang via Geza. Botanikstop für Orchideen (Pleione yunnanensis) und gelber Frauenschuh (Cypripedium flavum), Iris (Iris reticulata var. nana) und gelbe Strauchpeonie (Paeonia lutea).
Besuch eines Mambo, ein Monument für die örtliche Schutzgottheit zwischen den heiligen Bergen. Kuckuck-Stop im am Rande des Kahlschlags. Die Morchel ist in Tibet nach dem Kuckuck “Gugu Shamo” benannt, da Pilz und Vogel im Frühjahr zur gleichen Zeit wieder erscheinen. Gyalthang Altstadtbesuch und Tanz. Übernachten im Gyalthang Dzong Hotel
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Die exquisite Blüte des Frauenschuhes, einer Orchidee.
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Ein gelber Frauenschuh (Cypripedium flavum)
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Pleione yunnanensis
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2.Juni Montag: Gyalthang
Besuch bei Dr. Ma Liming vom Tibetischen Hospital Gyalthang. Interview zu Cordyceps sinensis in der Tibetischen Medizin. Besuch des Yartsa gunbu Marktes und anderer Naturmedizin Geschäfte in Gyalthang. Bad und Sauna in der Rangjung Dosam / Tiansheng Qiao heissen Quelle in malerischer Karstlandschaft.
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Marc, Therese und Franz mit Dr. Ma Liming in Gyalthang's Traditioneller Tibetischer Medizin Klinik. Wir hatten das Glück Dr. Ma über Cordyceps Verwendung in Tibetischer Medizin zu interviewen.
Ein ganz neues Gebäude in Gyalthang, das mehr oder weniger im traditionellen Tibetisch Stil erbaut wurde. Uns wurde mitgeteilt, dass es eine Privatsammlung an tibetischen Statuen und anderen Objekten beherbergen wird, die von einem tibetischen Hotelier zusammengetragen wurde. Allerdings war es im Juni 2008 noch nicht eröffnet.
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Die Geothermalquelle Rangjung Dosam (Tiansheng Qiao) 25 min Autofahrt von Gyalthang entfernt. Ein großes heißes Becken, Dampfhöhle, und die Möglichkeit sich im Fluss abzukühlen, erfüllen alle meine Erwartungen. Zu oft sind vollentwickelte Thermalquellen in Tibet eine Enttäuschung, aber nicht diese!
Der Fluss hat den Kalkstein getunnelt. Es ist sicher kein Zufall, dass die Heiße Quelle just an dieser Stelle emporströmt. Entlang der Tunnelwand ist das Dampfbad.
Etwas Raupenpilz gefällig?
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3.Juni Dienstag: Fahrt nach Namkha Tashi / Feilaisi, Dechen.
Stop in Tsering Drolmas Haus in Gonjo, dem Dorf der Holzdrechsler im Gonjo Chu Tal (2000m) und Einkaufen in Pondzirak / Benzilan. Besuch der Aussichts-Terrasse über die 270° Jangtse-Schleife. Besichtigung des Ganden Dhondeling Klosters der Gelukpa Tradition, gegründet 1667 und eingeweiht vom 5. Dalai Lama im Jahre 1670. Fahrt durch Pemakarpo / Baima Xueshan Naturschutzgebiet und Jol Gonsong Pass (4200m). Weiterfahrt nach Dechen und Namkha Tashi / Feilaisi. Übernachten im Minzhu Hotel.
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Ein Besuch in der "Guten Stube" von Tsering Drolmas Haus in Gonjo.
Ganden Dondheling Kloster, das 1667 gegründet wurde. Allerdings nicht in dieser Lage, sondern höher im Tal.
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Fassade des Haupttempels des Ganden Dondheling Klosters.
Mönche reinigen Opferschalen für ein Wasseropfer.
Viele Tibeter bringen jeden Morgen Wasser als Gabe dar, daß die Reinheit des natürlichen ursprünglichen Geistes symbolisiert. Das Gewahrsein dieser "Natur des Geistes" ist das Ziel des buddhistischen Weges.
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4. Juni Mittwoch: Namkha Tashi & Pema Karpo Pass
Morgen in Namkha Tashi Lhakhang / Feilaisi Aussichspunkt (3480m) über dem Mekong (Tibetisch: Gyalmo Ngul Chu / Chin.: Lancang Jiang). Kawa Karpo / Meili Xueshan (6740m) hüllt sich in Wolken. Besuch des verschneiten Pema Karpo / Baima Xueshan. Café. Kawa Karpo zeigt sich unverhüllt. Dinner mit Matsutake (Tricholoma matsutake)-Suppe, Shitakepilzen und Farnspitzen. Übernachten im Minzhu Hotel.
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Zweimal Kawakarpo, einer der vier heiligsten Berge Tibets und sitzt einer Berggottheit. Zugleich ist Khawa Karpo auch Südost-Tibets höchster Berg mit 6740m. Bis jetzt ist er unbestiegen, etliche haben es probiert, viele davon sind von Lawinen getötet worden.
Links nur der oberste Gipfel, der durch die Wolken schaut. Davor ein kleiner Chörten (Stupa) und ein "Sang"-Brenner für Rauchopfer umgeben von Gebetsfahnen unterschiedlicher Machart. Auf Chinesisch heißt Kawakarpo, der zwischen Mekong und Salwin liegt: Meili Xueshan.
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Tief unten fließt der Mekong.
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Es empfiehlt sich möglichst doch auf der Straße zu bleiben.
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5. Juni Donnerstag: Hong Dorf, Dechen & Namkha Tashi
Fahrt entlang der Mekong-Schlucht und des Kawa Karpo-Massivs nach Hong (3000m) im Bezirk Yongning, Landkreis Dechen (Deqing). Besuch im Haus des Gemeindearztes Losang / Liu Sin. Wanderung im Kiefer-Fichten-Douglasien (Pseudotsuga forrestii)-Wald oberhalb Hongs. Gruppe teilt sich: Gemütlicher Nachmittag im Grünen (3300 m) und Morchelwanderung mit Lobsang und Wangdu in 3800 m Höhe. Morcheln im Rhododendron-Tannen-Schatthangwald. Übernachten im Minzhu Hotel.
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Blick auf das Khawa Karpo Massiv [Meili Xueshan 6740 m] jenseits des Mekong-Tales. Rechts Solarzellen auf dem Dach des Badehauses. Was Pilzeinnahmen nicht alles finanzieren können!
Eine Morchel, die unter Tannen am Schatthang wuchs.
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Das Dorf Hong mit Gipfeln des Pema Karpo Massivs (Baima Xueshan).
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Lin Sen (=Losang), der Dorf-Amchi (Doktor), freut sich über eine Morchel, die wir 2 Stunden gesucht hatten.
Photos: Daniel Winkler, 3. Juni, 2008, Hong Village, Dechen TAP, Yunnan
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6. Juni Freitag: Namkha Tashi - Gyalthang
Fahrt auf den Pema Karpo / Baima Xueshan Pass. Yartsa Gunbu Suche bis 4300m. Besuch des Cordyceps-Sammlerlagers am östlichen Pass. Ankauf von frischem Cordyceps direkt von Sammlern. Picknick unter der Passhöhe. Rückkehr nach Gyalthang. Abschiedsessen bei Arro Khampa. Gyalthang Dzong Hotel
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Eine Gruppe von Raupenpilzsuchern auf dem Weg zu abgelegenen Pilzgründen.
Ein Sammlerlager über der Baumgrenze.
© Daniel Winkler, June 3, 2008, Dechen TAP, Yunnan
Eine Hochgebirgs-Primel; Viele Primula blühen während der Raupenpilzsaison.
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Ein Yartsa gunbu (Cordyceps sinensis) in seinem alpinen Habitat in den tibetischen Gebieten Northwest Yunnans. © Daniel Winkler, 6.6. 2008, Dechen TAP, Yunnan
Der Tibetische Raupenpilz ausgegraben in seinem typischen Habitat.
© Daniel Winkler, June 6, 2008, Dechen TAP, Yunnan
Eine Opuntie, die in den warmen Trockentälern Südosttibets wohl gedeiht und deren Früchte auch gegessen werden. Opuntia ficus-indica kommt ursprünglich aus Zentralamerika. Dahinter ein Dorf mit typischen Bewässerungsfeldbau. Immer öfter werden die ehemaligen Getreidefelder als Walnuss, Obst oder Gemüsegärten genutzt zur Produktion von Marktgütern.
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7. Juni Samstag: Flug von Gyalthang via Kunming nach Chengdu
Besuch des Sichuan Materia Medica-Marktes und eines Gemüsemarktes. Besuch der Jinli-Promenade und der Tibeterstraße. Sichuan Hot Pot Fondue-Abendessen mit Drolma. Übernachten im Garden Hotel, Chengdu
8. Juni Sonntag: Ausflug Emei Shan und Lesan
Wanderung am Heiligen Berg Emei Shan von Wuxian über Zwillingsbrücken (Piknick), Qingyin, Guangfu (910m) zum Zhongfen Kloster. (Ganoderma & Russula im Cryptomeria japonica-Wald). Fahrt nach Leshan zur weltgrößten Buddhastatue (71m Höhe), die im 8. Jahrhundert am Zusammenfluss des Min Jiang und Dadu He in Sandstein gehauen wurde. Abschlussdinner im Thai Restaurant. Übernachten im Garden Hotel Chengdu
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Der Sandstein-Buddha aus dem 8. Jahrhundert ist der weltgrößte Steinbuddha mit 71m. Er wachte über eine gefährliche Passage am Zusammenfluss des Min Jiang und Dadu He.
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Emei Shan's Zwillingsbrücken am Zusammenfluss zweier Bergbäche.
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9.Juni Montag: Chengdu
Abflug & Rückreise
26-Mai Mitt Treffen in Chengdu, Besuch des Medizin Marktes - City Garden hotel
27-Mai Don Chengdu - Kangding
28-Mai Frei Litang Stadt in 4017m, Zentrum des Raupenpilzhandels und Sammels
29-Mai Sam Litang- Raupenpilzsuche
30-Mai Son Litang - Nyarong
31-Mai Mon Nyarong / Xinlong - Ganzi
1-Juni Die Ganzi - Rongpatsa - Ganzi
2-Juni Mitt Ganzi - Cordycepssuche
3-Juni Don Ganzi - Sertar / Seda- Pema
4-Juni Frei Pema - Darlag - Machen
5-Juni Sam Machen - Amnye Machen - Raupenpilzsuche
6-Juni Son Machen - Xining
7-Juni Mon Xining
8-Juni Die Wir trennen uns am morgen in Xining, Qinghai
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Vom 27. Mai bis 7. Juni sind wir im Cordyceps Habitat.
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